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Unsere Selbstversorger-Klassenfahrt in Jahrgang 7

Ein Rückblick


Am Montagmorgen, dem 4. September 2017, begann unser Abenteuer zu der „Gülle-Mühle“ bei Limburg. Wir waren alle ganz aufgeregt und als unsere Fahrt im Bus der Mannheimer Adler dann losging, freuten wir uns noch mehr. Nach rund zwei Stunden Fahrt mit sehr viel Quatsch und nach circa einer halben Stunde Fußweg wurde unsere Anspannung genommen, als wir endlich ankamen.

Aber trotzdem lag noch ein großer Punkt vor uns: Die Zimmer. Wir konnten es nicht mehr aushalten und als wir dann in unseren jeweiligen Zimmern standen, waren Enttäuschung und Freude vorhanden. Den Rest des Tages verbrachten wir mit lustigen Spielen und dem Entdecken der Umgebung. Der erste Tag wurde mit einem Lagerfeuer sowie mit Schokobananen und Stockbrot abgeschlossen.

So wie der vorherige Tag endete, fing auch der nächste mit einem leckeren Frühstück toll an. Nach ein paar Spielen konnten wir uns zwischen einem Fackel-Workshop, Henna-Tattoos oder Abseilen an einer Felswand entscheiden. Das machte ganz schön müde. So sind wir dann am zweiten Tag nach Käsespätzle und einer Nachtwanderung mit einer schönen Waldgeschichte in unsere Betten gefallen und schnell eingeschlafen.

Der nächste Morgen startete früh, da es gleich nach dem Frühstück mit einer GPS-Tour, welche zum Teil als Bachwanderung stattfand (mit bloßen Füßen liefen wir durch ein Bachbett!), losging. Das Ziel dieses Ausflugs war ein scheinbar unendlich goldenes Strohfeld, worauf wir picknickten. War das schön! Auf dem Rückweg mussten wir Hölzer und Äste für das anstehende Lagerfeuer aufsammeln und mitschleppen. Dieses war wundervoll, da wir zum Abendessen gegrillt haben und anschließend noch „Werwolf“ spielten.

Als wir am nächsten Tag geweckt wurden, konnten wir ganz entspannt frühstücken. Um die Mittagszeit bauten wir in gelosten Gruppen Murmelbahnen aus Naturmaterialien. Das war gar nicht so einfach. An dem Abend kochten unsere Betreuer uns ein orientalisches Essen und wir lernten die Kultur dieses Essens und wie es in seiner Heimat gegessen wurde, kennen.

Wir genossen den letzten Abend sehr, bevor wir am nächsten Tag (Freitag, 8. September) von unseren Familien freudig empfangen wurden. Insgesamt war es eine sehr schöne Klassenfahrt mit viel Spaß und Freude.

Melina Kaspar und Annika Post, Klasse 7b