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Wiedersehen in Oignies

Schüleraustausch mit Frankreich – Unser Gegenbesuch in Frankreich


Wiedersehen Oignies

Montag, 29.5.2017

Morgens um 7.39 Uhr sind wir in Mannheim in den Zug nach Paris-Gare de l’Est gestiegen. Von Paris aus sind wir nach Lille gefahren. Dort hatten wir drei Stunden Aufenthalt. Nachdem wir unsere Koffer aufgegeben hatten, sind wir kurz durch die Innenstadt gelaufen und haben uns die schönen Gebäude angeschaut. Danach hatten wir noch etwas Freizeit in einem Shoppingcenter. Zum Schluss sind wir mit dem Regionalzug nach Libercourt gefahren, wo die Franzosen schon auf uns gewartet haben, da wir Verspätung hatten. Sie haben uns in ihren selbstgestalteten T-Shirts aus Mutterstadt und mit einem großen Poster empfangen. Anschließend sind wir mit unseren Gastfamilien nach Hause gegangen. Abends haben sich einige aus der Gruppe zu einem kleinen gemeinsamen Picknick getroffen.

Vivien Falke und Lilly Koch, Klasse 7a

 

Dienstag, 30.5.2017

Am Dienstag haben wir uns mit den corres ungefähr um 8.00 Uhr am Métaphone, dem Konzertsaal von Oignies, getroffen. Dort hatten wir eine Führung. Danach haben wir die ehemaligen Minenanlagen 9/9bis besichtigt. Nach dem Mittagspicknick haben wir eine Stadtrallye durch Oignies gemacht. Man musste dort die Fragen erst suchen und hatte dafür einen Ortsplan zur Hilfe. Am Ende der Stadtrallye haben wir uns alle getroffen und sind dann mit einer kleinen Eisenbahn zu einer Mine gefahren, wo früher Kohle abgebaut wurde. In der Mine haben wir Helme aufgezogen und an verschiedenen Stationen gearbeitet, z. B. den Presslufthammer in den Boden gerammt, Kohle in eine Lore verfrachtet oder eine verletzte Person ge­bor­gen. Danach sind wir wieder mit der kleinen Eisenbahn auf die andere Seite des Geländes gefahren, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

Cedric Kahne, Klasse 7a
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Mittwoch, 31.5.2017

Am Mittwoch trafen wir uns morgens um 8 Uhr vor dem Collège Louis Pasteur, da wir den Unterrichts­be­such als ersten Programmpunkt hatten. Manche hatten die Fächer Mathematik, andere wiederum Englisch. Danach haben sich alle Austauschteilnehmer in einem Raum zusammengefunden, um das Spiel „Könntet Ihr Deutsche werden?“ vorzubereiten. Das Spiel war für den Freitag gedacht, um es mit den Sechst­kläss­lern der Schule gruppenweise zu spielen. Das Ziel des an Trivial Pursuit angelehnten Spiels war es, Fragen über Deutschland aus den Kategorien „Histoire-géographie“, „Vocabulaire“, „Marques allemandes“, „Personnes connues“ und „Habitudes culinaires“ zu beantworten. Die Vorbereitungen waren gegen 13 Uhr abgeschlossen und der restliche Tag war zur freien Verfügung. So haben wir mit unseren Austausch­partnern verschiedene Dinge unternommen, wie z.B. die Besichtigung des Louvre in Lens oder shoppen. Aber alle freuten sich bereits auf den nächsten Tag.

Theresa Schneider, Klasse 10d, und Antonia Riedinger, Klasse 8b
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Donnerstag, 1.6.2017

Morgens um 8.30 Uhr sind wir mit dem Bus nach Boulogne sur Mer gefahren. Dort haben wir das Aquarium „Nausicaa“ besucht. Dazu wurden wir in Gruppen aufgeteilt, die sich zusammen auf den Weg durch die Aus­stellung machten. Wir haben viele verschiedene Tierarten gesehen, darunter Haie, Pinguine, Robben und auch Rochen. Die Rochen konnten wir sogar in einem speziellen Becken streicheln. Nach einer Pick­nick­pause vor dem Museum sind wir ans Meer gefahren und haben dort mit dem Sportlehrer der fran­zö­si­schen Schüler ein Mannschaftsspiel mit Frisbee gespielt. Danach durften wir in einem Meerwasserbecken schwimmen gehen. Um 18 Uhr kamen wir wieder in Oignies an.

Catalina Scheuerer und Corinna Eicher, Klasse 7c
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Freitag, 2.6.2017

Morgens sind wir um 8 Uhr zur Schule gegangen und haben den Unterricht besucht. Um 9 Uhr haben wir unser Trivial-Pursuit-Spiel „Könntet ihr Deutsche werden?“ fertig gebastelt und mit unseren Aus­tausch­partnern gespielt. Anschließend haben wir unser Spiel im Pausenhof aufgebaut und waren Spielleiter für die Sechstklässler der französischen Schüler. Diese waren mit Feuereifer bei der Sache und haben sich jede Menge Haribos erspielt. Nach einer Mittagspause mit Pizza, die französische Schüler für uns gebacken hatten, haben wir in der Schulküche in Gruppen deutsche Kuchen gebacken und sie abends gemeinsam mit den französischen Gasteltern gegessen. Dabei haben wir uns die Bilder vom Besuch der Franzosen in Mutterstadt angeschaut, die unsere Austauschpartner als Powerpoint-Präsentationen vorbereitet hatten. Danach gab´s für einige eine Übernachtungsparty im Garten einer Austauschschülerin.

Carolin Eicher, Klasse 7c, und Anuradha Grab, Klasse 7b
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Samstag, 3.6.2017

Am Samstag waren wir in den Familien. Die Austauschschüler haben entweder etwas mit der Familie oder in kleinen Gruppen unternommen. Die einen waren shoppen, andere haben ein Museum besichtigt oder waren im Schwimmbad oder am Meer schwimmen. Wir waren mit unseren corres in dem belgischen Ver­gnügungs­park „bellewaerde“. Dort sind wir Achterbahn und anderes gefahren.

Lisa Lützel, Klasse 8d, und Sarah Birkenmeier, Klasse 8b

 

Sonntag, 4.6.2017

Morgens haben wir uns alle zusammen mit unseren Gastfamilien um kurz vor elf am Bahnhof in Libercourt getroffen. Zusammen haben wir auf den Zug gewartet und uns kurz vor seiner Ankunft voneinander verabschiedet. Mit dem Zug sind wir bis nach Lille gefahren und dort in den TGV nach Paris umgestiegen. Während unseres zweistündigen Aufenthalts in Paris sind wir mit einer kleinen Gruppe begleitet von Frau Grimm eine Crêpe essen gegangen, während sich der Rest zusammen mit Frau Richter in einem Park in der Nähe des Bahnhofs ausgeruht hat. Anschließend ging es mit dem ICE bis nach Mannheim, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.

Leonie Klingel, Klasse 8c, und Lara Unnützer, Klasse 8a

Wiedersehen Oignies

 

Und das melden einzelne Schülerinnen und Schüler zurück:

 

Cedric: Der Austausch war eine gute Sache, weil man gut Französisch lernen kann und es sehr viel Spaß macht, mit den corres etwas zu unternehmen.

Antonia: Wie auch in Deutschland hatten wir in Frwnkreich eine sehr schöne und erfahrungsreiche Zeit. Es hat sich angefühlt, als würden wir uns schon eine lange Zeit kennen und wir wuchsen Tag für Tag noch enger zusammen. Wir hoffen, dass der Abschied am Bahnhof kein Abschied für immer war und wir uns schon bald wieder sehen.

Theresa: Der Austausch mit Frankreich ist eine einzigartige Erfahrung, denn man fährt über die Grenze und vieles ist anders. Doch trotz dieser Andersartigkeit nehmen die Franzosen einen herzlich auf und kümmern sich gut um einen.

Lara: Mir hat es ganz gut gefallen, allerdings ist mir persönlich aufgefallen, dass die Franzosen in ärm­licheren Verhältnissen leben.

Sarah: Die Woche war sehr schön, wir haben auch in der Freizeit alle viel zusammen unternommen. Wir sind alle ein Stück zusammen gewachsen und dadurch ist die Woche zu schnell vorbeigegangen.

 

 

Artikel "IGS zusammen mit Schülern aus Oignies" aus dem Amtsblatt der Gemeinde Mutterstadt vom 20.04.2017